2020: Wir können mit der bestehenden einfachen Käserei-Einrichtung nur beschränkte Milchmengen verarbeiten. Das Personal ist vorhanden und die Nachfrage nach guten lokalen Milchprodukten steigt. Es bietet sich die Gelegenheit, in der Innerschweiz die Anlagen einer Kleinmolkerei zu erwerben inklusive Plattenpasteur und Homogenisator. Dies ermöglicht es uns, die Käserei mit dem bestehendem Personal leistungsfähiger zu machen. Die Umsetzung wird durch die Coronakrise ausgebremst, der Transport der Anlagen von Bürglen UR in die Ukraine konnte erst im Jahr 2021 erfolgen. Die Installation ist aufwändig und erfolgt etappenweise. Ziel ist es, alles bis Ende 2022 in Betrieb nehmen zu können.

2016: Die neue Käserei geht mit kleinem Sortiment quasi experimentell und zwecks Knowhow-Aufbau in Betrieb. Die Produkte verkaufen wir auf dem Hofladen und einzelnen Verkaufspunkten in der Region.

2014: Im Jahr 2014 besetzte Russland die Krim und startete in der Ostukraine. Dadurch wurde die Planung zur Umstellung auf die Bioproduktion sistiert. Wir hatten bereits Vorbereitungen dazu getroffen und beispielweise ein Hackgerät für die mechanische Unkrautbekämpfung im Mais beschafft. Weiter entwertete sich die ukrainische Grivna stark und wir entscheiden, die in der Lokalwährung Griwna erarbeiteten Mittel nicht mehr für die Amortisation von Darlehen in Schweizer Franken zu nutzen, sondern eine eigene kleine Käserei aufzubauen. Wir starteten mit der Planung und Umsetzung vor Ort.

2011: Seit Anfang Jahr arbeitet Vadym Rekunenko als vollamtlicher Betriebsleiter. Hans Ryter und Thomas Graf unterstützen weiterhin und können sich so gezielter den angestrebten Verbesserungen bei den Arbeitsprozessen widmen. Noch vor Ende November wird der dieses Jahr neu gebaute Galt- und Abkalbestall in Betrieb genommen. Dadurch können wir die Arbeit beim Abkalben und mit den Kälbern wesentlich besser organisieren und gegenüber dem provisorischen Abkalbestall viel Handarbeit reduzieren. So bleibt mehr Zeit für Schlüsselarbeiten zur Verfügung. Am 30. September 2011 hat das Schweizer Fernsehen einen Beitrag gesendet der auch auf Zoloti Luky gedreht wurde.

2010: Mit der Einführung der künstlichen Besamung und dem Einsatz von kanadischen Zuchtstieren starteten wir die gezielte Zuchtarbeit mit unserer noch sehr heterogenen Milchviehherde. Neben einem neuen Hartplatz im Aussenbereich profitieren unsere Milchkühe vom Einsatz des Futtermischwagens ab der Winterfütterung. Die Infrastruktur wurde weiter verbessert und bei zwei Stallungen wurden Lüftungen und Oberfenster eingebaut so dass die Tiere im Winter auch drinnen bessere Luft und mehr Licht haben.

2009: Erstmals konnten wir ein volles Kalenderjahr Milch abliefern und auf allen gepachteten Flächen Futter ernten. Wir kauften zusätzlich die grosse Futterlagerhalle und führten die Bauarbeiten intensiv weiter. Bis Ende Jahr gingen der neue Aufzucht-Laufstall sowie die Güllelagerung in Betrieb.

2008: 2008 konnten wir erste Resultate auf den Feldern sehen und bedeutende Fortschritte bei der Tierhaltung erreichen. Im September wurde das erste eigene Kalb geboren. Rechtzeitig auf den Winter konnten wir den Hallenstall mit 220 Liegeboxen in Betrieb nehmen und im Dezember ging der 2 x 8 Fischgeräte-Melkstand in Betrieb.

2007: Im Frühjahr 2007 kauften wir die Betriebsgebäude und starteten die operativen Arbeiten. Es galt aus den verunkrauten Feldern erste Flächen wieder nutzbar zu machen und Gräsermischungen für Weide und Futterkonservierung anzubauen. Zudem kauften wir bereits die ersten 150 Aufzuchtkälber in der Umgebung und begannen mit der Aufzucht. Wir mussten erste Maschinen beschaffen, die Wasserversorgung auf dem Hof aufbauen und die ersten Gebäude behelfsmässig für den kommenden Winter einrichten.

2006: Nachdem wir den Grundsatz-Entscheid zum Aufbau einer Milchfarm getroffen haben formulierten wir unsere Strategie und begannen mit der Objektsuche. Im gleichen Jahre haben wir die Firma Zoloti Luky GmbH gegründet und, nachdem wir uns für Parijvka entschieden hatten, die Pachtverträge abgeschlossen.

 

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